Samstag, 5. August 2017

Das Auto muss weg!

Tim Schäfer beschreibt sehr häufig wie er es schafft ohne Auto auszukommen. Wie ich schon häufig erwähnt habe wohnen wir auf dem Land und ohne Auto ist es unmöglich mit einer Familie.

Aber wir haben zwei Autos. Einen Kombi und einen Kleinwagen. Wer schonmal in einem Kleinwagen mit zwei Kindern (und am besten noch mit Hund) gefahren ist weiß wie viel Spaß das ganze macht.
Durch den MaxiCosi sitzt man fast in der Windschutzscheibe und auch sonst hat niemand wirklich Platz im Auto. Da wir das Auto nun so gut wie gar nicht mehr nutzen haben wir den Entschluss gefasst es zu verkaufen. Das Auto ist noch nicht sehr alt (BJ 2011) und wir hätten es sicherlich noch zehn Jahre fahren können da unsere Kilometer im Jahr sehr gering sind.
Aber das Auto wird konstant weniger Wert und wir haben ja noch ein Auto. Dementsprechend kommt es weg und wir werden stattdessen das Geld in die Familienkasse fließen lassen.



Natürlich haben wir den Vorteil, dass ich von zu Hause arbeite, dementsprechend benötige ich kein Auto um auf die Arbeit zu fahren, der Weg vom Schlafzimmer ins Büro reicht vollkommen.
Deshalb wird dies auch nicht bei allen Familien funktionieren das zweite Auto zu verkaufen wenn der Mann den ganzen Tag auf der Arbeit ist. Denn sonst ist die Frau zu Hause und kommt einfach überhaupt nicht weg.

Meine Frau und ich haben auch lange darüber nachgedacht und falls es wirklich nicht klappt können wir jederzeit wieder ein Auto kaufen. Dann würden wir aber vermutlich einfach ein älteres Auto kaufen, was im Preis noch günstiger ist. Wir haben uns sehr daran gewöhnt das Auto nicht als Status Symbol zu sehen, sondern als Nutzfahrzeug. Viele Bekannte und Freunde fahren teure Neuwagen aber da bin ich kein bisschen neidisch. Ich freue mich mit ihnen, wenn sie das neue Auto bekommen und auch der ganze moderne Schnickschnack macht mir unglaublich viel Spaß. Aber wenn ich überlege wie viele Arbeitsstunden das ganze dann extra kostet, dann bleibe ich doch lieber bei meiner alten Schüssel und bin früher finanziell frei.

Gruß Comper




1 Kommentar:

  1. In eurem Fall bietet sich der Verkauf des Autos wirklich an (ein hübsches Auto). Ich selbst habe auch keine Abneigung gegen Autos an sich. Es ist mein Job, diese zu produzieren. Trotzdem fahre ich lieber Rad, weil ich somit entspannter fahren kann. Wenn wir mal Kinder haben, holen wir ums auch ein Auto. Man sollte trotzdem schauen, dass man auch mit den Öffentlichen gut angebunden ist.

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