Donnerstag, 15. Juni 2017

Selbst machen oder doch nicht?

Da ich gerade krank bin und mein Arbeitspensum etwas nach unten schrauben musste habe ich nun einmal wieder Zeit gefunden diesen Blogpost zu schreiben.

Die Frage ob man etwas selbst macht oder einen externen Dienstleister nimmt haben sich wohl die meisten schon einmal gestellt.
Sei es für Gartenarbeiten (Hecke schneiden / Bäume fällen), arbeiten am Auto (Reifen wechseln, Öl, neue Scheiben/Bremssattel) oder auch arbeiten am oder im Haus. Wer ein eigenes Haus besitzt, kennt denke ich das Dilemma.

Wie schon erwähnt steht der Plan bald endlich unsere Einfahrt, die Wege, den Boden und noch 1–2 weitere Flächen zu Pflastern. Nach kurzem nachmessen handelt es sich um 155m², was schon ordentlich Material ist. Zum Glück haben wir hier genug Platz um das ganze Pflaster überhaupt abzustellen 😃
Zu Beginn war ich mir recht sicher, dass ich das Pflastern auch selbst hinbekommen kann. Dauert dann zwar etwas länger, aber dafür kostet es auch nichts. Ihr merkt schon, dass es natürlich nicht beim Pflastern alleine bleibt.
Es müssen natürlich auch 1–2 Regenrinnen gesetzt werden und die Einfahrt zur Garage ist gut abschüssig, also muss das natürlich auch vernünftig gemacht sein und der Winkel muss perfekt passen. Dies würde ich mir selbst nicht zutrauen, da die Sache später natürlich auch 1a sein soll und ich nichts kaputt machen will. Gerade mit Wasser ist nicht zu spaßen und man kann einiges kaputt machen. Hier fehlt dann einfach die nötige Erfahrung.
Dann sollen noch die Randsteine raus, für dich ich mit Hand sicherlich einige Tage benötigen würde mit Hacke und Bohrhammer o. ä. mit dem Bagger ist die Sache relativ schnell erledigt.
Man sieht also direkt, dass es 1-2 Dinge gibt die ich auf keinen Fall erledigen kann. Habe mir erstmal von einem guten Bekannten der eine Firma hat ein Angebot für alles eingeholt. Und ja die Einfahrt mit der Regenrinne und den Randsteinen ist nicht ganz so günstig.
Dafür ist der Rest des Pflasters Verlegens relativ fair gewesen. Alles in allem kommt natürlich trotzdem immer noch eine stolze Summe zusammen, die ich lieber in etwas anderes investiert hätte, aber dann ist endlich das Haus und Grundstück fertig. Gerade ohne Pflaster sieht es mir zu unfertig aus, dementsprechend wollte ich diesen Punkt möglichst schnell abgehakt haben.

Nachdem ich das Angebot hatte also kurz überlegt, ob es Sinn macht, dass ich den ganzen Rest alleine Pflastere. Aber auch hier musste ich mir schlussendlich eingestehen, dass mir dafür einfach die Zeit fehlt. Meine Frau kann ich nicht den ganzen Tag mit den 2 Kindern alleine lassen und auch sonst ist genug zu tun, dass uns eigentlich nie langweilig wird.
Zudem darf man nicht vergessen, dass ich kein Profi bin. Selbst wenn mir Freunde ab- und an helfen wird es einfach eine Ewigkeit (ca. ein halbes Jahr) dauern bis ich fertig bin. Es müsste natürlich auch noch Split geholt werden alles müsste ganz gerade gezogen werden und die Pflastersteine wollen natürlich auch geschnitten werden. Nach einigem hin- und her war also klar, dass es sich leider nicht lohnt die Arbeit selbst zu machen. Ich würde es gerne machen, aber die Zeit gibt es nicht her. Zudem darf man nicht vergessen, dass man selbst um einiges langsamer wäre, als die Arbeiter, die dies jeden Tag machen. Dementsprechend kleiner ist hier der Stundenlohn Unterschied.

Ich versuche immer so viel wie möglich selbst zu machen, wenn es geht und wenn es sich lohnt. Also was ist mein Stundenlohn, habe ich in der Zeit etwas anderes vor und kann ich es auch wirklich? Diese Dinge sollte man sich im Vorfeld gut überlegen.
Die Terrasse z. B. habe ich selbst verfüllt und verdichtet und dort dann die Terrassenplatten gelegt. Hier war der Arbeitsaufwand signifikant geringer und konnte so wirklich einiges an Geld sparen.

Das ganze wird Anfang/Mitte Juli starten und wenn es erledigt ist, werde ich euch nochmal genau zeigen, wie gut das ganze funktioniert hat und was der Spaß am Ende gekostet hat.

Gruß Comper

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen