Samstag, 5. August 2017

Das Auto muss weg!

Tim Schäfer beschreibt sehr häufig wie er es schafft ohne Auto auszukommen. Wie ich schon häufig erwähnt habe wohnen wir auf dem Land und ohne Auto ist es unmöglich mit einer Familie.

Aber wir haben zwei Autos. Einen Kombi und einen Kleinwagen. Wer schonmal in einem Kleinwagen mit zwei Kindern (und am besten noch mit Hund) gefahren ist weiß wie viel Spaß das ganze macht.
Durch den MaxiCosi sitzt man fast in der Windschutzscheibe und auch sonst hat niemand wirklich Platz im Auto. Da wir das Auto nun so gut wie gar nicht mehr nutzen haben wir den Entschluss gefasst es zu verkaufen. Das Auto ist noch nicht sehr alt (BJ 2011) und wir hätten es sicherlich noch zehn Jahre fahren können da unsere Kilometer im Jahr sehr gering sind.
Aber das Auto wird konstant weniger Wert und wir haben ja noch ein Auto. Dementsprechend kommt es weg und wir werden stattdessen das Geld in die Familienkasse fließen lassen.



Natürlich haben wir den Vorteil, dass ich von zu Hause arbeite, dementsprechend benötige ich kein Auto um auf die Arbeit zu fahren, der Weg vom Schlafzimmer ins Büro reicht vollkommen.
Deshalb wird dies auch nicht bei allen Familien funktionieren das zweite Auto zu verkaufen wenn der Mann den ganzen Tag auf der Arbeit ist. Denn sonst ist die Frau zu Hause und kommt einfach überhaupt nicht weg.

Meine Frau und ich haben auch lange darüber nachgedacht und falls es wirklich nicht klappt können wir jederzeit wieder ein Auto kaufen. Dann würden wir aber vermutlich einfach ein älteres Auto kaufen, was im Preis noch günstiger ist. Wir haben uns sehr daran gewöhnt das Auto nicht als Status Symbol zu sehen, sondern als Nutzfahrzeug. Viele Bekannte und Freunde fahren teure Neuwagen aber da bin ich kein bisschen neidisch. Ich freue mich mit ihnen, wenn sie das neue Auto bekommen und auch der ganze moderne Schnickschnack macht mir unglaublich viel Spaß. Aber wenn ich überlege wie viele Arbeitsstunden das ganze dann extra kostet, dann bleibe ich doch lieber bei meiner alten Schüssel und bin früher finanziell frei.

Gruß Comper




Samstag, 22. Juli 2017

Mein neuestes Investment

Und hier präsentiere ich euch mein neuestes Investment: 😉



Genau ich habe Pflaster gekauft 😍
Natürlich handelt es sich hier nicht um ein wirkliches Investment. In einem vorherigen Post bin ich ja schon kurz darauf eingegangen, ob es Sinn macht das Pflaster selbst zu verlegen oder nicht:
http://www.freimit45.de/2017/06/selbst-machen-oder-doch-nicht.html

Das Geld hätte mir natürlich auch sehr gut in meinem Mintos-Depot gefallen aber hier muss man sich entscheiden. Das Pflaster ist mir persönlich wichtig, da das Haus so endlich "fertig" ist. Im Außenbereich sind die wichtigsten Dinge sind dann erstmal abgehakt. Einen Zaun und Gartenhütte sehe ich als nicht ganz so wichtig an und das kommt dann im Laufe der nächsten Jahre, wenn es gerade gut passt oder ich ein gutes Angebot finde.
Ohne Pflaster fliegen überall in der Wohnung die Steine umher und man tritt sie sich auch sehr gerne in die Schuhe. Dementsprechend war es mir wirklich wichtig die Parkplätze, die Gehwege und den Platz für die Gartenhütte zu Pflastern. Was ihr auf dem Bild seht sind etwas mehr als 150m² Pflaster, also schon eine recht große Menge.
Selbst ein LKW mit großem Anhänger konnte nicht alles auf einmal liefern, sondern musste zweimal kommen. Es sind also einige Tonnen, die darauf warten verlegt zu werden. Die kaputten Randsteine die ihr im Bild seht kommen natürlich direkt mit raus.
Ich denke gewisse Dinge sind wirklich ein Luxus, den man nicht unbedingt braucht (Rasenroboter, jemanden der für einen den Rasen mäht, Whirlpool oder Swimmingpool), andere Dinge will ich aber doch irgendwann erledigt haben und sehe sie nicht als Luxus an.
Auch beim Pflaster haben wir uns einiges angesehen und vergleichen und hier sollte man nicht das billigste vom billigen kaufen, da man in der Regel nicht ganz so häufig alles neu pflastert. Dementsprechend ist es dafür gedacht eine Ewigkeit (zumindest ein paar Jahrzehnte) zu halten also sollte man schon die Farben und Formen nehmen, die einem gefallen. Wir haben uns übrigens für die Farbe Eisgrau entschieden, da es am besten zum Haus und zum Sockel passt. Dennoch sollte man es nicht übertreiben und nach einem guten Preis- und Leistungsverhältnis suchen. Sobald das Pflaster verlegt wurde gibt es natürlich auch Fotos und wir schauen uns an, was wie viel genau gekostet hat.

Gruß Comper

Sonntag, 16. Juli 2017

Blogparade: Passives Einkommen

Freaky Finance (https://www.freakyfinance.net/passives-einkommen/) hat wieder einmal zur Blogparade aufgerufen und diesmal bin ich endlich auch mit von der Partie. Diesmal ist die Blogparade in Zusammenarbeit mit Eva von http://vermoegens-akademie.de entstanden. Dort könnt ihr euch einige spannende Interviews kostenlos zur finanziellen Freiheit ansehen.

Wie erziele ich passives Einkommen?
Wann hat alles angefangen?
Es ist schon einige Jahre her, dass ich von passiven Einkommen gehört habe. Damals waren Themen wie finanzielle Freiheit noch nicht bis zu mir vorgedrungen. Aber als ich erstmals von dem Thema hörte war ich direkt Feuer und Flamme. Nichts tun und trotz dem Geld verdienen das hört sich nach einem interessanten Konzept an. Ich investierte etwas Zeit in Amazon Affiliate Marketing und war in einer bestimmten Nische aktiv, das auch für circa 2 Jahre sehr gut funktionierte und konnte so einiges Geld mitnehmen. Gleichzeitig musste ich mir aber auch eingestehen, dass hier von passiv keine wirkliche rede sein konnte.
Ich musste doch jeden Monat einige Stunden investieren, um am Ball zu bleiben. Leider hat sich die Nische nach etwas mehr als 2 Jahren geschlossen und heute lässt sich mit meiner Methode leider kein großes Geld mehr verdienen. Dennoch hat es sich unglaublich gut angefühlt Geld für etwas zu bekommen, für das man nicht direkt bezahlt wurde. Zudem habe ich im Verhältnis zum Verdienst nur sehr wenig Zeit investieren müssen. Im Nachhinein denke ich, dass es ein Fehler war nicht dort wesentlich mehr Zeit zu investieren. Vielleicht könnte ich jetzt schon von diesem Einkommen leben...

Die P2P-Welt:
Vor einem Jahr oder etwas mehr bin ich auf die Finanzblogs aufmerksam geworden und natürlich auch auf die P2P-Welt.
Natürlich musste ich mich direkt näher mit Mintos und Twino beschäftigen, da die Renditen sehr interessant klangen und sehr viele Anleger überaus positiv von den Plattformen berichteten.




Generell würde ich mich als relativ risikobereit beschreiben und ich bin mir durchaus bewusst wie hoch die Varianz sein kann.
Die Rendite geht immer einher mit dem Risiko. Dementsprechend gibt es auch bei P2P-Plattformen keine 12 % Rendite ohne Risiko (trotz Buyback-Garantie - http://www.freimit45.de/2017/05/125-rendite-ohne-risiko.html).
Das wichtigste ist meiner Meinung, wie auch bei Aktien eine gute Diversifikation. Man sollte nie alles z. B. in Mogo Autokredite pumpen. Geht Mogo doch pleite bringt das Buyback nichts mehr und man muss schauen wie man an sein Geld kommt. Ob und wie viel es dann zurück gibt, steht dann erstmal in den Sternen.
Deshalb sollte man auf jeder Plattform in so viele Darlehensanbahner wie möglich investieren und zweitens über so viele Plattformen wie möglich streuen. Somit hält man die Varianz so klein es nur geht bei einer dennoch sehr hohen Rendite.
Wir werden zusammen sehen, ob meine Rechnung aufgeht und wie hoch die Varianz am Ende wirklich war.

Aufwand:
Die P2P-Welt verursacht aktuell so gut wie gar keinen Aufwand, da ich noch recht wenige Seiten benutze und noch nicht so viel Kapital untergebracht habe. Aber es wurden neue Investitionen getätigt, die ihr in dem nächsten Blog Post sehen werdet.
Dank Auto-Invest wird regelmäßig und in die richtigen Kredite investiert. Wenn ich gerade am PC nichts zu tun habe schaue ich sporadisch nach, ob alles so funktioniert wie ich es gerne hätte. Bis jetzt gab es hier nichts zu beanstanden aber wir werden sehen, ob das in der Zukunft auch noch der Fall ist. Dementsprechend würde ich schon sagen, dass P2P Kredite ziemlich perfekt für ein wirklich passives Einkommen sind.
Und ich kann sagen ich freue mich schon sehr darauf, wenn ich wesentlich mehr Geld in der P2P Welt habe. Auch heute freue ich mich wie ein Schneekönig, wenn ich sehe wie mein P2P-Depot immer weiter wächst.

Habe ich noch andere passive Einkommensströme?
Ansonsten laufen aktuell für die Kinder noch Sparpläne auf den MSCI World, wie ich auch schon in einem separaten Blogpost detailliert beschrieben habe.
Hier wird aber eher weniger hinzukommen. Zuerst werde ich wohl eine weitere P2P Plattform hinzufügen, da sich damit einfach am einfachsten kalkulieren lässt.


Ich bin natürlich nicht der einzige Blogger, der an der Blogpararde teilnimmt.





Finanzielle Freiheit möglich?
Wir werden sehen, ob die finanzielle Freiheit mit P2P Krediten möglich ist und welche Steine auf dem Weg liegen werden.
Wie immer kommt es auf die persönlichen Umstände an. Wir führen ein recht bescheidendes Leben und haben sehr niedrige Fixkosten. Sobald das Haus abgezahlt ist sinken die Fixkosten nochmals rapide (siehe Counter rechts). So wird es uns auch möglich sein mit einem recht geringen passiven Einkommen nicht mehr arbeiten zu müssen. Wenn man natürlich jeden Monat 10.000€ herausbekommen will und man selbst keinen hochbezahlten Job hat kann man dieses Ziel natürlich nie erreichen.
Ich denke was die finanzielle Freiheit bedeutet muss jeder für sich selbst entscheiden und dann kann man etwas mit den zahlen herumspielen um zu sehen, ob dies realistisch ist oder nicht.
Falls ich mit 45 Jahren mein Ziel wirklich erreicht habe, wird dies auf keinen Fall bedeuten dass ich nur noch auf der faulen Haut liege. Aber ich kann auch einfach mal ein paar Monate nichts machen, wenn ich darauf keine Lust habe und genau das will ich. Da ich selbständig bin kann ich einfach anfangen, wann ich will, wo ich will und genau das versuche ich zu verwirklichen.

Ob uns dieses ambitionierte Ziel gelingt werden wir zusammen herausfinden.
Gruß Comper









Freitag, 7. Juli 2017

Wie kaufe ich Kleidung? Sind Marken wichtig?

Meine Einstellung zu dem Thema Marken hat sich ziemlich verändert in den letzten Jahren. Ich denke es gibt Kleidungsstücke, die es Wert sind etwas Geld auszugeben und ich denke es gibt andere, wofür man weniger Geld ausgeben sollte.

Aktuell fällt es mir recht einfach, da mein Kleiderschrank sehr voll ist und ich nicht wüsste was ich aktuell wirklich benötige. Praktisch natürlich, wenn sich die eigene Kleidergröße niemals verändert.
Früher war es mir schon recht wichtig Polos oder Hosen von den bekannten Marken zu haben. Im USA Urlaub wurde natürlich auch erstmal kräftig in der Shopping Mall zugeschlagen.

Aber wie schon gesagt diese Zeit ist vorbei und ich sehe das ganze wesentlich gelassener. Ich habe zu so ziemlich jedem Anlass mehr als genug Dinge zum Anziehen.
In einem Kleidungsgeschäft war ich vor gefühlt 5 Jahren das letzte Mal. Wir bestellen, wenn wir etwas brauchen alles Online. Für unsere Kinder, wie auch für uns selbst. Da ich jetzt nur die sehr günstigen Online Preise gewohnt bin, würde ich vermutlich sowieso umfallen, wenn ich mal wieder in ein Kleidungsgeschäft gehe. 😅 Klar, wenn es ein sehr gutes Angebot gibt wie ein tolles Sommer-Shirt oder eine neue Sommer-Shorts wird die direkt mit bestellt. Wenn sie mir gefällt bleibt sie hier, wenn nicht geht sie eben wieder zurück.

Bei den Kindern schauen wir, dass gute Schuhe gekauft werden, da man hier nicht dem Fuß schaden will. Da sollte man auf keinen Fall anfangen zu sparen. Und auch sonst haben die Kinder gefühlt schon wesentlich mehr Kleidung als ich. 😃Aber auch hier versuchen wir ein gutes Preis- und Leistungsverhältnis zu finden. Welche Marke auf den Produkten steht ist uns mittlerweile komplett egal. Hauptsache es sieht schön aus und fühlt sich gut an. Am Ende werden die meisten Sachen ja an ähnlichen Standorten unter ähnlichen Bedingungen produziert.


Vor kurzem war ich auf der Suche nach einer schönen Kappe für den Sommer. Auch hier kann man natürlich die teure Kappe kaufen oder einfach mal bei dem China-Händler Aliexpress vorbeischauen. Diese Kappe habe ich für weniger als 3€ bekommen und die Auswahl dort ist gigantisch. Alle Farben, alle Formen und das für sehr wenig Geld. Ähnliche Sachen bekommt man natürlich auch in Deutschland aber kostet natürlich auch direkt das 10-Fache. Natürlich kann es auch mal einen Monat dauern bis die Ware aus China dann endlich ankommt aber sooo dringend benötige ich die Sachen in der Regel nicht.
Deshalb immer mein Tipp schaut immer nach was die Konkurrenz gerade so im Angebot hat und überlegt vorher ob ihr das Kleidungsstück auch wirklich braucht, besonders wenn es sich um etwas sehr Teures handelt. Überlegt wie viele Stunden ihr für diesen Artikel arbeiten müsst und ob ihr es dann immer noch haben wollt.

Natürlich sollte man auch bei Outdoor Sachen oder Fitness-Equipment in der Regel nicht sparen, denn wer dort billig kauft, der kauft zweimal und ist am Ende teurer unterwegs.

Gruß Comper

Freitag, 30. Juni 2017

Meine neuen Arbeitszeiten - 7 Tage Woche?

Wie einige von euch wissen, bin ich selbständig. Wie der Name schon sagt, arbeite ich selbst ständig. Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal einen kleinen Blogpost über meine Arbeitszeiten geschrieben:
http://www.freimit45.de/2017/03/die-7-tage-woche-zeitmanagement-mit-der.html

Da ich in letzter Zeit auch Abends häufig noch den ein- oder anderen Termin oder Verabredung hatte war es an der Zeit meiner Arbeitszeit doch zu ändern, da ich durch meine alten Arbeitszeiten häufiger mal mehr als 24 Stunden wach war und das war kein optimales Ergebnis.

Die optimale Arbeitszeit?
Ich habe also mit meinem Chef geredet (mit mir selbst) und nun arbeite ich Abends wenn die Kinder ins Bett gehen (ca. 8 Uhr) bis Nachts gegen vier. Wie gewohnt arbeite ich nur an 7 Tagen in der Woche. Wochenende gibt es erstmal nicht, das hole ich vielleicht irgendwann in der Zukunft nach. Momentan gibt es unglaublich viel zu tun und habe auch einige neue Projekte begonnen, die sich erst in der Zukunft monetarisieren lassen, dementsprechend erstmal arbeiten für nichts. Aber das alles kostet natürlich enorm viel Zeit und der Tag fühlt sich immer viel zu kurz für meine Bedürfnisse an.
Geschlafen wird also bis der Kleine in den Kindergarten muss. Danach geht es erstmal kurz mit dem Hund spazieren und dann lege ich mir wieder aufs Ohr. Spätestens zum Mittagessen muss ich den Kleinen wieder aus dem Kindergarten abholen. Die ersten Wochen sind erfolgreich gewesen bis jetzt, schauen wir mal ob ich diesen Rhythmus jetzt beibehalte oder nicht.

Keine Ausnahmen?
Natürlich arbeite ich nicht wirklich jeden Tag. Ab- und an gibt es einen Geburtstag, eine Feier oder man unternimmt etwas mit den Freunden oder Familie. An diesen Tagen mache ich dann einfach mal nichts oder nur relativ wenig.

Fitness?
Die letzten Wochen hat mich leider eine kleine Erkältung erwischt gehabt und musste deshalb etwas kürzer treten. Umso mehr freue ich mich jetzt wieder fast 100% wieder Fit zu sein und bald mit dem Mountainbike wieder durchstarten zu können.





Donnerstag, 15. Juni 2017

Selbst machen oder doch nicht?

Da ich gerade krank bin und mein Arbeitspensum etwas nach unten schrauben musste habe ich nun einmal wieder Zeit gefunden diesen Blogpost zu schreiben.

Die Frage ob man etwas selbst macht oder einen externen Dienstleister nimmt haben sich wohl die meisten schon einmal gestellt.
Sei es für Gartenarbeiten (Hecke schneiden / Bäume fällen), arbeiten am Auto (Reifen wechseln, Öl, neue Scheiben/Bremssattel) oder auch arbeiten am oder im Haus. Wer ein eigenes Haus besitzt, kennt denke ich das Dilemma.

Wie schon erwähnt steht der Plan bald endlich unsere Einfahrt, die Wege, den Boden und noch 1–2 weitere Flächen zu Pflastern. Nach kurzem nachmessen handelt es sich um 155m², was schon ordentlich Material ist. Zum Glück haben wir hier genug Platz um das ganze Pflaster überhaupt abzustellen 😃
Zu Beginn war ich mir recht sicher, dass ich das Pflastern auch selbst hinbekommen kann. Dauert dann zwar etwas länger, aber dafür kostet es auch nichts. Ihr merkt schon, dass es natürlich nicht beim Pflastern alleine bleibt.
Es müssen natürlich auch 1–2 Regenrinnen gesetzt werden und die Einfahrt zur Garage ist gut abschüssig, also muss das natürlich auch vernünftig gemacht sein und der Winkel muss perfekt passen. Dies würde ich mir selbst nicht zutrauen, da die Sache später natürlich auch 1a sein soll und ich nichts kaputt machen will. Gerade mit Wasser ist nicht zu spaßen und man kann einiges kaputt machen. Hier fehlt dann einfach die nötige Erfahrung.
Dann sollen noch die Randsteine raus, für dich ich mit Hand sicherlich einige Tage benötigen würde mit Hacke und Bohrhammer o. ä. mit dem Bagger ist die Sache relativ schnell erledigt.
Man sieht also direkt, dass es 1-2 Dinge gibt die ich auf keinen Fall erledigen kann. Habe mir erstmal von einem guten Bekannten der eine Firma hat ein Angebot für alles eingeholt. Und ja die Einfahrt mit der Regenrinne und den Randsteinen ist nicht ganz so günstig.
Dafür ist der Rest des Pflasters Verlegens relativ fair gewesen. Alles in allem kommt natürlich trotzdem immer noch eine stolze Summe zusammen, die ich lieber in etwas anderes investiert hätte, aber dann ist endlich das Haus und Grundstück fertig. Gerade ohne Pflaster sieht es mir zu unfertig aus, dementsprechend wollte ich diesen Punkt möglichst schnell abgehakt haben.

Nachdem ich das Angebot hatte also kurz überlegt, ob es Sinn macht, dass ich den ganzen Rest alleine Pflastere. Aber auch hier musste ich mir schlussendlich eingestehen, dass mir dafür einfach die Zeit fehlt. Meine Frau kann ich nicht den ganzen Tag mit den 2 Kindern alleine lassen und auch sonst ist genug zu tun, dass uns eigentlich nie langweilig wird.
Zudem darf man nicht vergessen, dass ich kein Profi bin. Selbst wenn mir Freunde ab- und an helfen wird es einfach eine Ewigkeit (ca. ein halbes Jahr) dauern bis ich fertig bin. Es müsste natürlich auch noch Split geholt werden alles müsste ganz gerade gezogen werden und die Pflastersteine wollen natürlich auch geschnitten werden. Nach einigem hin- und her war also klar, dass es sich leider nicht lohnt die Arbeit selbst zu machen. Ich würde es gerne machen, aber die Zeit gibt es nicht her. Zudem darf man nicht vergessen, dass man selbst um einiges langsamer wäre, als die Arbeiter, die dies jeden Tag machen. Dementsprechend kleiner ist hier der Stundenlohn Unterschied.

Ich versuche immer so viel wie möglich selbst zu machen, wenn es geht und wenn es sich lohnt. Also was ist mein Stundenlohn, habe ich in der Zeit etwas anderes vor und kann ich es auch wirklich? Diese Dinge sollte man sich im Vorfeld gut überlegen.
Die Terrasse z. B. habe ich selbst verfüllt und verdichtet und dort dann die Terrassenplatten gelegt. Hier war der Arbeitsaufwand signifikant geringer und konnte so wirklich einiges an Geld sparen.

Das ganze wird Anfang/Mitte Juli starten und wenn es erledigt ist, werde ich euch nochmal genau zeigen, wie gut das ganze funktioniert hat und was der Spaß am Ende gekostet hat.

Gruß Comper

Mittwoch, 31. Mai 2017

Freunden Finanztips geben?

Der ein oder andere kennt sicherlich die Situation, dass man sich mit engeren Freunden auch über das Thema Geld unterhält.
Über kurz oder lang kommt natürlich die Frage auf, ob und wo man genau sein Geld investiert.

Alle sind sich einig, dass es aktuell nicht viel Gutes am Markt gibt. Einige haben Geld gespart aber sie merken, dass es nicht mehr wird, wenn sie es nur auf dem Girokonto liegen haben.
Dann fangen auch schon die Überlegungen an, ob sie nicht ihr Girokonto wechseln sollen, weil es bei Bank XY gerade wahnsinnige 0,99 % Zinsen gibt und auch der Bausparvertrag ist bei vielen noch hoch im Kurs.
Man merkt sehr deutlich, dass die Finanzbildung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist. Zumindest durfte ich das in meinem Bekanntenkreis so feststellen. (meist ca. 25–35 Jahre und recht breit gestreut was die Berufe angeht)

Ich finde das ist immer keine ganz so einfache Situation. Mittlerweile habe ich natürlich einiges an Wissen durch die verschiedensten Bücher und Finanz-Blogs angesammelt da ich dort unzählige Stunden verbracht habe und ich würde sagen ich kenne mich mit Aktien, Reits, ETFs und P2P-Krediten recht gut aus.
Doch was empfiehlt man jetzt seinen Freunden?

Prinzipiell denke ich immer dass es am besten ist wenn sie sich selbst ihre Meinung bilden und man nicht einfach sagt: „Kauf Produkt XY das ist unglaublich toll". Denn wenn das Produkt dann eben doch den Bach heruntergehen sollte ist klar, wer dann der Schuldige ist. Häufig fehlt zu Beginn das Verständnis von Varianz und dem Anlagehorizont.
Dementsprechend habe ich schon dem ein- oder anderen Links zu guten allround Finanz-Büchern und Finanz-Blogs gegeben und das kam bisher immer sehr gut an.

Die Personen die wirklich Interesse hatten haben sich auch später noch häufiger mit mir über das Thema unterhalten und man hat natürlich sofort gemerkt, dass sie wirklich intensiv nachgelesen und sich mit der Thematik beschäftigt haben. Häufig läuft es dann auf einen ETF hinaus, gerade bei einem langen Anlagehorizont.

Ich persönlich bin ja wie ihr schon wisst ein sehr großer Fan von P2P-Krediten. Dennoch weiß ich, dass dies ein High-Risk Investment ist und würde es niemals einfach so jemandem weiterempfehlen der sich damit nicht auskennt. Zudem sollte man besonders hier wissen wie wichtig es ist über verschiedene Anbieter, Darlehensanbahner und Länder etc. zu streuen sonst kann das Geld eben doch mal schnell weg sein. Hohe Renditen ohne Risiko das ist einfach eine Wunschvorstellung. Dazu habe ich vor kurzem auch einen Blog-Post verfasst.
Dementsprechend lasse ich das Thema einfach erstmal weg, bis ich denke dass mein Freund auch umfassend über all die Dinge informiert ist.

Wie handhabt ihr das ganze im Freundes oder Bekanntenkreis? Habt ihr schon bestimmte Produkte weiterempfohlen?

Gruß Comper